Freitag, 28. Oktober 2005

Traumrepräsentationen

Im Seminar behauptet der vortragende Student, eine rennende Melone sei nicht vorstellbar. Und das Publikum gibt ihm auch noch recht!

Im letzten erinnerten Traum wandelte sich die durchlebte Geschichte in folgender Weise: M. und yours truly hatten gerade den Perimeter des japanischen Reispapiertempels, den wir bewohnten, mithilfe eines Mikrowelleninterferenznetzes mit einem undurchdringlichen und sorgfältig die Außenwände nachformenden (oh, das geschieht wenn man vor dem Einschlafen NURBS-Surfaces modelliert) Todesfeld umgeben, das die Assassinen, die das Prokariontische (!) Regime gegen uns auszuschicken nicht müde wurde, recht zuverlässig abgewehrt hätte... papierne weiße Wände... papierne rote Wände, Stoffbahnen, Licht aus üppigen Lüstern, eine breite Treppe zur Dachterasse, oben eine rauschende Abendgesellschaft unter den fünf sichtbaren Spiralarmen der Milchstraße. Nebel stiebt im Wind, die Luft funkelt feucht. M. ist heute hochgewachsen und trägt einen Katzenkopf auf den Schultern, sie raucht, während ich, meinen Mantel gegen die Nachtfeuchtigkeit um mich ziehend, aus dem achträdrigen retromodernen Wagen steige. Der Chauffeur nickt und entschwindet mit dem Fahrzeug, die Rücklichter ziehen einen Schleier. Ich bin in der dritten Person, und höre mich fragen, wo der Phirialis- und der Noros-Arm jeweils abgeblieben sind (bekanntlich der fünfte und sechste Arm der am Nachthimmel sichtbaren Galaxis). M. (die nicht ich ist, aber ich in der ersten Person in ihr) antwortet mir zweifelnd und indigniert: "Oliver... die Vereinigung der Arme fand vor Monaten statt. Sie hat den Besuch der Äußeren Gäste überhaupt erst möglich gemacht." Sie hat natürlich recht - das Bankett wimmelt von Äußeren Gästen, noch immer steigen welche aus ihren metallisch-blau glänzenden Stabschiffen und schieben ihre langen, gebogenen Fangbeine elegant über die weite Dachterasse in Richtung der erleuchteten Tische. M. ist noch nicht befriedigt und stellt fest, ich sähe um Monate zu jung aus, vermutlich sei ich nicht richtig "gefügt", aber sie läßt es dabei bewenden, faßt mich unter, stößt ihren Katzenkopf an meinen Katzenkopf und schiebt mich zur Treppe zurück, die diesmal geradewegs zum Mensatest führt. (Ab hier wird der Traum langweilig, weil ich Mathematikolympiadenaufgaben lösen soll, darüber teilweise luzide werde und die Gelegenheit nutze, geometrische Transformationen auszuführen. Das Resultat ist erschreckend: offenbar ist der IQ auch bei luziden Träumen weit im Keller, zugunsten der Assoziationsfähigkeit.)

Rennende Melonen. Pah.

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