RU3 diskutiert eine Reihe von Ideen zur verteilten Informationsrepräsentation in Peer-to-Peer-Strukturen: Clients dienen nicht nur zum Herunterladen von Daten, sondern immer auch als Teil eines (hoch-redundanten) Gedächtnisses. Über eine Raid-artige Struktur werden die Daten und die Zugriffsstrukturen verfügbar gehalten, obwohl einzelne Clients fortwährend fluktuieren. Die Stabilität und Redundanz wird in Abhängigkeit von Abrufen gesteuert: stark nachgefragte Informationen werden verstärkt und ihre Pfade konsolidiert, obsolete Informationen und Sackgassen mit neuen Daten überschrieben (
Palimpsest-Effekt).
Leider sind die Autoren keine Programmierer, sondern bloß französische Visionäre. Sie porträtieren die Zukunft von P2P-Speicherung und -kollaboration, ohne aktiv daran teilzunehmen.
gruber - 22. Nov, 14:13