Raiding the Net

RU3 diskutiert eine Reihe von Ideen zur verteilten Informationsrepräsentation in Peer-to-Peer-Strukturen: Clients dienen nicht nur zum Herunterladen von Daten, sondern immer auch als Teil eines (hoch-redundanten) Gedächtnisses. Über eine Raid-artige Struktur werden die Daten und die Zugriffsstrukturen verfügbar gehalten, obwohl einzelne Clients fortwährend fluktuieren. Die Stabilität und Redundanz wird in Abhängigkeit von Abrufen gesteuert: stark nachgefragte Informationen werden verstärkt und ihre Pfade konsolidiert, obsolete Informationen und Sackgassen mit neuen Daten überschrieben (Palimpsest-Effekt).

Leider sind die Autoren keine Programmierer, sondern bloß französische Visionäre. Sie porträtieren die Zukunft von P2P-Speicherung und -kollaboration, ohne aktiv daran teilzunehmen.

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