Androiden und Intelligenz
Gerade findet in Bremen anläßlich der erbarmungswürdigen diesjährigen deutschen Künstliche-Intelligenz-Tagung (weniger als 30 Papers, davon ca. drei mit Bezug zu Intelligenz) das Symposium "50 years AI" statt. (Vor 50 Jahren gab es den ersten Workshop zum Thema "Künstliche Intelligenz".)
Das Symposium ist tatsächlich interessant: Wenn man Wolfgang Bibel glaubt, dann ist die KI dabei, in einen Sommer einzutreten. Marvin Minsky hält die KI hingegen für hirntot. Trotzdem handelt es sich nicht um einen spannenden Teeny-Horror-Thriller von Hirntoten im Sommer, sondern um eine Methode, um Digitalkameras dazu zu bringen, prospektiven Kunden ihren Preis zu erzählen (Wolfgang Wahlster), und um die Autobahnen zu entlasten (Sebastian Thrun). "Is that fair? - Because I don't like being fair; it's so boring" (Minsky, nachdem er feststellt, daß Wittgenstein praktisch nichts von Bedeutung rausgefunden hat).
Ein echtes Highlight sind die Androiden Hiroshi Ishiguros (Osaka):
Hiroshis Tochter trifft auf ihr Ebenbild - unheimlich...

Dieser erwachsene Roboter schickt sich an, das sogenannte "Tal der lebenden Toten" (animierte Wachsleiche) zu verlassen.
Das Symposium ist tatsächlich interessant: Wenn man Wolfgang Bibel glaubt, dann ist die KI dabei, in einen Sommer einzutreten. Marvin Minsky hält die KI hingegen für hirntot. Trotzdem handelt es sich nicht um einen spannenden Teeny-Horror-Thriller von Hirntoten im Sommer, sondern um eine Methode, um Digitalkameras dazu zu bringen, prospektiven Kunden ihren Preis zu erzählen (Wolfgang Wahlster), und um die Autobahnen zu entlasten (Sebastian Thrun). "Is that fair? - Because I don't like being fair; it's so boring" (Minsky, nachdem er feststellt, daß Wittgenstein praktisch nichts von Bedeutung rausgefunden hat).
Ein echtes Highlight sind die Androiden Hiroshi Ishiguros (Osaka):

Hiroshis Tochter trifft auf ihr Ebenbild - unheimlich...

Dieser erwachsene Roboter schickt sich an, das sogenannte "Tal der lebenden Toten" (animierte Wachsleiche) zu verlassen.
gruber - 17. Jun, 14:01
Cochlearimplantate (Hörgeräte, die direkt einzelne Nerven stimulieren) aktivieren nicht die ganze Bandbreite der Nervenzellen, sondern lediglich eine Handvoll, so daß nicht der gesamte Frequenzbereich abgedeckt wird, sondern lediglich einige Stellen desselben. Das Gehirn reorganisiert die Verarbeitung dieser Daten, bis der Patient anstatt schauderhaften Gekratzes irgendwann meint, die ursprünglichen Klänge und Geräusche seiner Umwelt wahrzunehmen. 